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Dienstag, 11. September 2007

10.9.2007




Wie gesagt, so getan! Nach der Montage der Fahrräder und der weiteren Nahrungsmittelbeschaffung fahren wir nach Süden über den Highway 1. Das Wetter wird sofort besser. Wir passieren Hamilton - eine Viehtreiberstadt (wer also Lucky Luke in Wyoming gelesen hat, weiß in etwa wie es hier aussieht) - auf der 39 und machen in Otorohanga einen Zwischenstopp. Dort besuchen wir das KIWI House, einen Vogelpark. In der stockdüsteren ersten Ausstellungshalle wird uns auf Schildern verkauft, dass die hühnergroßen Schatten, die sich vorsichtig hinter Glasscheiben durch die Vegetation bewegen Kiwis sein sollen. Der Rundgang wird für Bo erst bei den freilaufenden Enten wirklich interessant.

Diese zeichnen sich neben ihres identischen Aussehens zu denen im Euskirchener Stadtpark durch einen Mangel an Scheu aus, wenn man diesen nicht sogar gefräßige Penetranz nennen will. So kann sich Bo manchmal nicht entscheiden, ob im die Vögel nicht sogar zu Nahe sind, verteilt aber trotzdem mit wachsender Begeisterung das Vogelfutter – nicht ohne zunächst die Eignung für den eigenen Verzehr ausreichend überprüft zu haben. So groß ist die Begeisterung, dass er - nachdem das Futter aufgebraucht - Steinchen in den Beutel sammelt und diese den armen Tieren auch noch unterjubelt. Am Abend fahren wir nach Waitomo weiter, wo wir an den weltberühmten Höhlen auf einem Campingplatz übernachten.

1 Kommentar:

Bad hat gesagt…

Nun sind wir in Hobbington-Gegend und ich muss sagen, es gefällt mir ausserordentlich gut! Saftig grüne, mal sanft geschwungen, mal steil aufragende Hügel (klar bei der Bewässerung!) beherbergen Unmengen von gemeinsam weidenden Kühen und Schafen. Wir sehen viele Jungtiere und auch beeindruckend mächtige Leitbullen. Baumgruppen mit riesigen Bäumen und vielfältige kleine Wälder, sowie Bachläufe und Felsblöcke lockern die Weiden auf. Und die Rindfarmen und Häuser können sich sehen lassen. Schönes Wohnambiente…
Die Strassen sind zumeist gut, sodass Bo nach unzähligen muhs und mähs die Fahrten zum Ruhen nutzt, um dann am nächsten Camingplatz topfit den Camper einzuparken. Überhaupt der Camper: ein unerschöpflicher brumm-brumm-Spielplatz! Schon vor dem Frühstück erhalten wir täglich ein deutliches „sitzen - los“ Kommando. Nach den ersten unruhigen Nächten habe ich ihn nun endgültig in den Alkoven verbannt.
Ausgeschlafen passt sich Bo schnell der unglaublichen Freundlichkeit der Neuseeländer an und grüßt jegliche Passanten mit einem „hello“ und „bye-bye“ mit einer orginal Nativ-Speaker -Betonung! Das blaue Auge erntet zur Zeit jedoch überwiegend skeptische bis mitleidige Reaktionen. Heute sah er aber auch geschminkt aus!
Annette