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Dienstag, 11. September 2007

4.9.2007




Provinziell klein kommt dann der Flughafen von Auckland daher. Erfreulich ist das eigentlich, da man tag-träumend, zombie-ähnlich vor sich hin dösend eine komplexere Erfahrung zu diesem Zeitpunkt sicher nicht mehr verkraften könnte. So findet man sich ohne Stress langsam zurecht und nachdem 5 Kilo Infomaterial im Touristeninformationspunkt gesammelt wurden (bei den kalten Nachttemperaturen im September ist man durchaus versucht mit den 2.5 Kilo unsinnigen Prospekten ein wärmendes Feuerchen zu veranstalten) geht es schon in den Shuttle Bus. In 5 Minuten sind wir bei unserer Campervermietung und schwupp steht unser 6 berth Campervan-Monster vor uns und ist zur Abfahrt bereit. Linksverkehr und Großstadt sind gemischt mit Übermüdung und ungewohntem zu großem Auto keine gute Mischung, aber wir wollen ja nicht mehr weit.

Zuerst wird ein Supermarkt angesteuert. Den Wechselkurs haben wir uns vorher erfragt und für 80 Cent kriegt man einen Neuseeländischen Dollar. Nun fallen wir recht schnell aus allen Wolken! Teuer ist Neuseeland und wir sehen uns schon geistigen Auges nur 2 Monate lang billige Konserven essen. Dieser Zustand wurde erst zwei Tage später aufgelöst, als klar wurde, dass der eigentliche Wechselkurs 50 Cent zu einem Dollar ist. Nun ist auch mal wieder ein Steak drin. Die Supermarkt Übung ist allerdings von heftiger Eile geprägt, da sie um 2 Uhr morgens deutscher Zeit stattfindet und Bo nicht mehr in seiner besten Verfassung ist. Deshalb geht es flott durch Auckland in den Norden, wo wir auf dem Holiday Park Campingplatz in Takapuna unsere erste Rast finden.

Um drei Uhr Nachmittags, also um 5 Uhr morgens deutscher Zeit, nach 37 Stunden Reise finden wir endlich Ruhe und Schlaf.

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