Euch allen einen schönen Feiertag!
Der Morgen beginnt mit einem lauten „ohhh“, als Bo den Vorhang hebt und Schneeflocken entdeckt! Ja, es schneit tatsächlich. Die Berge rundherum sind bis tief herunter gezuckert. In Anbetracht der zu erwartenden Temperatur draußen, bleiben wir einfach im Bett und spielen. Bei den Temperaturen will der kältescheue Bert gar nicht mehr ans Raften denken. Nachdem die Sonne jedoch die Wolkendecke vertrieben hat, begeben wir uns von einem Hüpf-Renn-Frosch begleitet ins Städtchen und buchen doch einen Whitewater-Rafting-Trip für Bert am Nachmittag. Die Zufahrt zum Fluss ist verschneit, so dass es die „Fancy-Version“ mit Heli-Zubringer sein muss. Wenn das der Bo wüsste!
„Der Helicopter Flug war schön, besonders als der Pilot mit ein wenig Gas nach dem Überqueren des Berges in den Canyon runter gedüst ist. Das Rafting ist absolut professionell arrangiert (etwas zu professionell sogar), zwei 4er Grades werden durchquert, nass ist man ordentlich, frisch ist das Schmelzwasser auf 600 m Höhe auch noch, aber der Nassanzug schützt ausreichend. Dann nach einer Stunde des Fahrens ist leider schon alles wieder vorbei. Heiße Duschen, einen Snack und dann mit dem Bus in die Stadt zurück, wo ich von Annette und Bo schon erwartet werde.“
Die Sonne scheint den ganzen Nachmittag aus blauem Himmel. Ich und das Hoppahü verbringen eine ruhige, schöne Zeit (endlich mal ohne Papa). Hauptaktivitäten sind Wickeln, den Spielplatz am See erkunden und bearbeiten, Enten (unser Känguruh mehr sich selbst) mit altem Brot füttern, Boote bestaunen und die Seele baumeln lassen. Dann geht es hinter dem Flummibällchen zurück in die Stadt und wir holen Bert ab. Dem ist das Adrenalin noch nicht aus dem Blut entronnen und so muss er vor dem von allen verdienten Abendessen noch Tolkiens „Lord of the Rings“ Drehortebuch in einem Buchladen aufstöbern. Hinter Mini-Messner her machen wir uns dann auf den steilen Weg zurück zum Campingplatz, aber selbst solche Steigungen schaffen es heute nicht den Springfloh platt zu machen.