Gesamtzahl der Seitenaufrufe

Samstag, 13. Oktober 2007

12.10.2007





Mit einem Auto-Einkaufswagen macht Bo das Einkaufen richtig Spaß und er räumt weniger Regale aus als sonst, was auch uns Eltern entspannt durch die Reihen wandern lässt.

Auf Wunsch von Berts Kollegen Jürgen suchen wir in Rangiora das „White House“, die ehemalige Unterkunft von Waldarbeitern, bei denen er einmal gearbeitet hat. In der öffentlichen Bibliothek frage ich (Bert) nach, wo ich den dieses Haus finden könnte. Darauf werde ich an Mary weiter verwiesen, die ihr ganzes Leben in Rangiora verbracht hat und Alles und Jeden kennt. Also scheint meine Frage nicht trivial zu sein. Mary weiss sofort von was ich rede und zeigt direkt nach draussen: „It is right here. Do you see that building there and the parking lot?“ Ja, antworte ich! „So this building and mostly the parking lot is on top of where the white house has been, because you have to know, the White House is long gone!“ Sorry Jürgen – kein nostalgisches Foto für dich, aber dafür eines von einem schönen Parkplatz!

Die weitere Fahrt wird nur erst vor Kaikoura interessant. Wir halten an einem großen Möwenfelsen vor der Küste an. Hier paaren sich und brüten Hunderte von Möwen und heben ein riesiges Geschrei an, als wir uns am Strand entlang bewegen. Dabei fallen wir fast über einen dicken Seelöwen, den wir aus 5m Entfernung beim Faulenzen beobachten können.

Kaikoura ist weltweit bekannt. Die Küste fällt hier schnell und steil auf über 1600m Tiefe ab, die Fisch- und Planktongründe sind reich und ergiebig. Deshalb finden sich hier alle möglichen Arten von großen Meerestieren, angefangen von mehreren Walarten, vielen Delfinarten und Seelöwen bis hin zu einer reichen Vogelwelt inklusive Albatrossen. 75% der Seevogelarten, die es weltweit gibt, sind hier anzutreffen. Ein Paradies für Tierbeobachtungen. Leider müssen wir erfahren, dass Kinder unter 3 Jahren nicht mit auf die Boote dürfen. Da Bert schon einmal Wale in Galapagos gesehen hat, darf Annette morgen in aller Herrgottsfrühe zum „Whale watching“ auslaufen.

11.10.2007




Nachdem Bo gestern eine kleine Schwächelphase hatte, legen wir heute einen Ruhetag ein. D.h. Annette geht mit Bo ins Hallenbad. Dieses entpuppt sich als halboffene Baracke. Gut, das Wasser hat vielleicht 25°C und die Rutsche ist ganz nett. Nur auf den sieben Metallstufen auf dem Weg nach oben friert man fest und auch sonst schlottern wir nach kurzer Zeit und Bo verlässt zum ersten Mal in seinem Leben freiwillig und ohne Gezeter ein Schwimmbad.

So vertreiben wir uns den Vormittag mit spannenderen Dingen, wie Bücher lesen, Wäsche waschen, spielen, Internet und kochen.

Nach der Mittagspause machen wir uns in die City von Christchurch auf. Was schon in den äußeren Stadtteilen als nett, provinziell und sehr übersichtlich anmutet (nahezu alle Wohnhäuser einstöckig und freistehend), ändert sich auch im Stadtkern nicht. Die Engländer haben hier deutlich ihre Spuren hinterlassen. So könnte die Universität genauso in Cambridge oder Oxford stehen. In unzähligen Parks mitten in der Stadt kann man u.a. Gondel auf den Flüsschen fahren; mit einer historischen Trambahn haben wir in einer halbstündigen Rundfahrt von 2,5 km alles gesehen, was es hier so zu bestaunen gilt. Der Straßenbahnführer weist uns auf die verkehrstechnischen Nachteile einer Großstadt hin, was in Christchurch eine Rushhour von zweimal zehn Minuten am Tag bedeutet. Kaum vorstellbar, dass Leute tatsächlich ins Umland ziehen, weil ihnen Christchurch zu städtisch ist. Der Kirchturm hat eine niedliche Höhe von 65 m und die Architekten der Stadt haben bis heute kein höheres Gebäude errichtet. Mit 364 000 Einwohnern ist Christchurch aber immerhin die 3. größte Stadt Neuseelands! Süß, hierhin würde ich wohl auch auswandern… ;).

Wir suchen und besuchen die Eisenbahnstation, beschließen dann jedoch aufgrund der Wettervorhersage, doch keine Tour mit dem Transalpine bis nach Greymouth zu machen.

So heißt unser Ziel morgen also Kaikoura.

Mittwoch, 10. Oktober 2007

10.10.2007




Während sich Annette mit „alternativ zu Cheddar“-Käse im Delikatessenladen eindeckt, gehen Bo und ich auf den Spielplatz.

Danach folgt eine unspektakuläre – um nicht todlangweilig sagen zu müssen – Fahrt nach Christchurch. Trotz üppiger 52$ pro Tag quartieren wir uns auf einem Nobelcampingplatz (top 10) ein. So hat Bo ein Hüpfkissen und ein Hallenbad mit Rutsche zur Verfügung.

Nach dem Mittagessen fahren wir in das Antarctic-Center. Es ist ein Museum welches an den Gebäudekomplex von Neuseelands Antarktic-Expeditions – Basislager angeschlossen ist. Es bietet ein paar nette Erfahrungen und viele Informationen. So gibt es eine Rundfahrt mit den Antarktis-Schneemobilen, eine Kälte- und Sturmkammer und eine Pinguinkolonie zu besichtigen, neben allerlei Bildungsmaterial. Bo findet es richtig schlecht – im Hägelund Schneemobil, der mit seinen Raupen beeindruckend über 40 Grad Steigungen, 1 Meter breite Klamme gerauscht oder durch 1,50 m tiefes Wasser geschwommen ist, kriegt er einen Heulanfall nach dem anderen. Ob es zu laut, zu ruckelig oder zu eng und düster ist, werden wir wohl nie herausfinden – wahrscheinlich macht es die Kombipackung aus.

Die Kältekammer danach ist schon bei -8 Grad deutlich zu kalt und dabei ist noch nicht einmal ein Sturm mit minus 25 Grad simuliert und auch das Motorrad-Schneemobil kann den Nachmittag nicht komplett retten. Dann regnet es auch noch und er kann nicht mehr auf den Spielplatz und zu guter Letzt wollen die Eltern dann noch dass er die Zähne putzt. Das treibt ihn heute über sein Limit und so geht für ihn ein unglücklicher Tag dem Ende zu. Versöhnend ist dann nur noch die Maus und der Gruffalo, eine Neuseeländische, possierliche, Art – ein Tierchen, dass sich rasch zu Bo´s Liebling entwickelt hat.

09.10.2007



Wir sind müde! So stocken wir im kleinen Supermarkt nur kurz die Windelvorräte auf und lassen dann mehrere Busladungen Japaner an der „Church of Good Shepherd“, dem Postkartenmotiv in Lake Tekapo, an uns vorbei rauschen. Bo reitet zur großen Freude eben dieser so gerne in Kameras winkenden Gattung Mensch auf dem Hirtenhund-Denkmal, um sich dann auf dem Arm zweier schwarzhaariger, klein-nasiger Pagenkopf-Mädels wieder zu finden. Das Winken in die Kamera hat hier zwar nicht geklappt, doch die Mädels waren auch so glücklich. Nicht der erste Fall von klarem Foto-Missbrauch, den wir hier feststellen mussten, aber was nicht tötet…

Zur Mittagspause schwimmen wir auf einer Schotterpiste am östlichen Seeufer entlang und schlafen, lesen, kochen und essen mit Blick auf See und Berge.

Aber man muss ja auch mal weiter. Gerade mal knappe 100 km bis in das Örtchen Geraldine schaffen wir.

Mehrfach am an diesem Tag versichern Bert und ich uns gegenseitig, dass es völlig unmöglich ist, dass dieses Kind genetisch auch nur im Entferntesten von uns abstammen kann. So geschehen zum Beispiel, als Bo wieder perfekt demonstrierte, dass er eigentlich zur genetischen Unterart Dilledopps der Känguru-Familie gehört. Jeder der mich beim Sportstudium begleitet hat weiß, dass meine ausgeprägte Sprungkraft mit diesem Gencode nicht einhergehen kann.

Bert hingegen ist sich sicher, dass keiner seiner Nachkommen jemals mit Paprika gestopfte Oliven überhaupt nur angucken würde, geschweige denn, sich wie unser Junior, jeden Abend ein halbes Glas davon ´reinpfeifen´ würde. Aber am Ende des Abendessens schaut man dem Matschmonster ins Gesicht, dann beschämt herunter auf seine eigenen Rote-Beete–Fleck-Kollektion auf dem T-Shirt und plötzlich weiß man wieder: „Na, so ganz entfernt fällt der Apfel doch nicht vom Stamm!“.

Spielplatz, Eis und Gang durch die Gemeinde – der Tag ist geschafft! Gute Nacht.

08.10.2007
















Wenn ihr glaubt, dass es bei der Familie Kiel im Urlaub morgens bei einer extra Tasse Kaffe und Tee gemütlich zugeht und man sich in aller Ruhe mental auf den Tag vorbereiten kann, so seid ihr leider genauso schief gewickelt wie wir. Mit einem energischen „los“ befiehlt der kleine General seine Kabinenmannschaft nach vorne und bittet sie mit gutem Beispiel vorangehend, die Fahrpositionen einzunehmen. Auch hektische Entschuldigungen im Sinne von: es ist noch nicht gespült, wir müssen erst noch aufräumen, … lassen den Rudelführer kalt. Wer sind wir, dass wir uns nicht fügen und so geht es heute nach einem Zwischenspurt schon früh auf die Strecke.

Bei strahlendem Sonnschein fahren wir an der nicht enden wollenden Bergkette Richtung Norden entlang. Trotz Hochgebirgslandschaft, kommen wir gut voran und sind schon zur Mittagzeit in Zwitzel. Hier kommen wir an einem Hubschrauberlandeplatz vorbei. Ein Erlebnis, dass unser Schicksal für die nächsten 2 Stunden prägen sollte. Selbst ein nahe gelegener Park mit imposanten, ausrangierten Baumaschinen vermag es, Bos Aufmerksamkeit nur für kurze Zeit von den „Flugzeugen“ abzulenken. So erfährt er dann aus fünf Metern Entfernung Hubschrauber Starts und Landungen und lernt damit die originäre Bedeutung der Worte: „laut“ und „windig“. Trotzdem kann man ihn kaum wieder loseisen. Nach einem Snack mit Blick auf die ruhenden Hubschrauber, müssen diese ein weiteres Mal inspiziert werden, bevor wir uns endlich den landschaftlichen Höhepunkten des Tages widmen dürfen.

Der Blick auf den vom Gletscherwasser türkisblau gefärbte See Punakaki mit dem dahinter liegenden Mount Cook ist überwältigend. In Lake Tekapo schlängeln wir uns über ein Serpentinensträßchen zu einem Observatorium hinauf. Bei heißer Schokolade genießen wir einen umwerfenden 360° Ausblick auf die Berglandschaft, Mount Cook, Lake Alexandria und Lake Tekapo.

Wir verlassen das Observatorium und tuckern auf der Panoramastraße langsam nach unten. „Boah, sieht der See toll aus,“ sagt Annette. „Ja und hast du die super Insel dahinten schon gesehen?“ fügt Bert hinzu. „Paul, … PAUL!“ ist Bo´s Kommentar zu der wunderbaren Szenerie, die sich vor uns ausbreitet. Dank dafür gebührt alleine Bo´s Onkel Ralf, der dafür sorgt, dass Bo´s Eltern täglich mindestens zehnmal die wundersamen Erlebnisse des Onkel Paul und seines Lasters im Detail und bis zum Erbrechen studieren dürfen. DANKE Onkel Ralf!

Auf dem Campingplatz mit Blick auf den See Tekapo, widmet sich Bo sogleich der Entenjagd. Doch die frechen Dinger sind gut angefüttert und schnappen ihm dreist das Brot aus der Hand, während er noch Schwung für seinen Wurf nimmt.

Sonntag, 7. Oktober 2007

07.10.2007






Was für ein halb- bzw. voll-fauler Tag! Vollfaul für mich und Bo, halbfaul für Annette, die immerhin noch ein wenig Auto fahren muss. Wir verlassen Te Anau zeitig und fahren zurück Richtung Norden und Queenstown. Gestern haben wir beschlossen, nicht die Südküste Richtung Osten sondern lieber den östlichen Teil der neuseeländischen Alpen zu befahren. Für beides reicht leider die Zeit nicht. Also geht es flott auf schon bekannten Pfaden dahin, und nur der Kingston Flyer, eine alte Dampflokomotive, die wir in voller Fahrt von der Straße aus bewundern können, bietet eine Überraschung.

Wir wollen nicht mit unserer Regel brechen, mehr als 4 Stunden zu fahren. Außerdem braucht Bo nach den letzten Tagen Bewegung, sprich einen guten Spielplatz. Deshalb heißt unser Ziel heute Cromwell, eine verschlafene kleine Stadt 50 km östlich von Queenstown. Dort gibt es wieder einen Campingplatz mit Hüpfkissen und zum Mittagessen sind wir schon angekommen.

Obwohl wir im dichten Regen losfuhren (was auch sonst), ist Cromwell mit nur 360 mm Niederschlag im Jahr ein sonnenverwöhntes Weingebiet. So verbringen wir den Rest des Tages bei strahlendem Sonnenschein auf dem Campingplatz und spielen munter mit Hüpfkissen, gestörten einheimischen Kindern, die unseren Campervan in Beschlag nehmen, der Waschmaschine und dem Trockner, unseren Büchern, Gummibärchen und Äpfeln….

Soooooo kann das Leben auf der richtigen Seite der Alpen weitergehen.

06.10.2007








Am Morgen fahren wir wieder zum DOC Visitor Center nach Te Anau. Die Strasse zum Milford Sound ist auf dem letzten Stück aufgrund mehrerer Lawinen immer noch gesperrt. Auch für nachmittags ist wieder eine ´severe weather warning´ mit heftigen Niederschlägen herausgegeben worden. Auf Empfehlung der Ranger beschließen wir dennoch, den Rest der Strasse zu befahren und dabei noch das Hollywood Tal zu besuchen. Am Lake Te Anau geht es vorbei nach Norden in Richtung Berge. Riesige Glazialtäler formen die imposante Landschaft. Nach dem kurzen Walk bei den Mirror Lakes fahren wir durch bis zu dem Walk bei den Humbolt-Falls, in fast 100 km Entfernung von Te Anau. Der Walk dauert 30 min und Bo treibt mich aus dem Tragegestell zu immer neuen Rennen mit Annette an. Völlig fertig kommen wir wieder beim Auto an und haben zum Glück eine 20 Minuten lange Fahrt bis zu unserem nächsten Ziel zur Erholung. Dann geht es auf einen weiteren, halbstündigen Walk (Marrion) über eine Swing Bridge bis hin zu kaskadenförmigen Wasserfällen / Stromschnellen. Diesmal haben wir gelernt - lassen das Tragegestell im Auto und schieben ein zunächst murrendes Kleinkind vor uns her. Doch schon nach dem Hinweg ist die Minimal- Lauf-Euphorie an diesem Tag verpufft und so endet auch dieser Walk auf meinen Schultern, so lange zumindest bis die Swing Bridge wieder in Sicht ist und laut „Hoppa“ gerufen und praktiziert werden kann.

Der Campingplatz in Te Anau ist furchtbar überteuert und aus Trotz kaufen wir keine Karte für den Internetzugang. (10 $ - 1 Stunde). Auch der Spielplatz ist Schrott und Annette kann ihren Zorn noch nicht einmal bei dem Rezeptionspersonal ablassen, sondern wird stattdessen als zornesroter Drache Grisu mit ein paar Blättern Feedbackpapier nach draußen komplimentiert. Wir lassen uns aber nicht den Abend vermiesen, sondern gehen bei kaltem und unschönem Wetter (ca. 0 Grad) in das kuschelige Familienbadzimmer und duschen gemeinsam. Bo kriecht nackt im Raum herum. Dann tönt es „oh-ohhhh“ aus dem Schrank, in dem er sich versteckte und leicht gebückt herauswatschelnd gibt er uns die Sicht frei auf seine gelbe Hinterlassenschaft. Überhaupt ist er wunderbar auf dieses Kommando trainiert, liebe Großeltern. Also wann immer ihr auch Bo Oh-ohhh sagen hört – es ist etwas schief gelaufen.

05.10.2007

















Der Doubtful Sound liegt im Herzen des Fjordlandes. Er ist der zweitgrößte der 14 Fjorde des Nationalparks. Er ist 40 km lang, 430 Meter tief und hat drei Arme. Unsere Reise beginnt in Manapouri mit einer Katamaranfahrt über den Laka Manapouri, einem der reizvollsten und schönsten Seen Neuseelands mit seinen 35 Inseln. Mit 25 Knoten fegen wir über die Wasseroberfläche und Regen peitscht auf das Boot hinab. Der Himmel ist grau und düster und die Wettervorhersage hat sich erfüllt. Bo nimmt seinen Sitz zur Linken des Kapitäns ein und beobachtet jeden Handgriff genau und skeptisch. Nach 45 Minuten erreichen wir das andere Ufer. Ein Wasserkraftwerk ist hier erbaut worden, um einer Aluminiumschmelzhütte in 300km Entfernung die dort benötigte Energiemenge (5 mal Auckland) zur Verfügung stellen zu können. Deshalb wurde an dieser Stelle die notwendige Infrastruktur für das Heranschaffen von schwerem Gerät vom Meer her aufgebaut.

Nach dem Besuch eines Visitor Centers steigen wir in einen Bus, der uns auf der erbauten Schotterstrasse 22km über den 670m hohen Wilmot Pass an drei spektakulären Wasserfällen vorbei zur Deep Cove bringt, der Anlegestelle der Ausflugsboote über den Doubtful Sound.

Das Fjordland gehört (stellenweise mit mehr als 6000 mm Niederschlag im Jahr) zu den nassesten Regionen der Erde und so verwundert es nicht, dass wir bei weiterhin strömenden Regen das hochmoderne, geräumige Boot besteigen und dass uns dieser Regen bis auf wenige Ausnahmen den ganzen Tag über begleitet. Es ist kalt und windig. Die Wolkendecke liegt zunächst bei etwa 500m Höhe, das heißt, die Gipfel der den Fjord einkesselnden Berge liegen in den Wolken verborgen und zeigen sich nur vereinzelt an diesem Tag. Trotzdem ist das Erlebnis gigantisch.

Hunderte von Wasserfällen stürzen sich die Steilhänge hinab in die Tiefe des Fjordes. Und auch ohne die Versicherung des Kapitäns, dass dies das eigentlich beste Wetter, weil das Repräsentativste für den Fjord sei, merkt man flott, dass schönes Wetter zu dieser brachial beeindruckend, schönen Landschaft einfach nicht passt. Die 3 Stunden in dem Fjord sind hinreißend und wir freuen uns, den Ausflug trotz seines beachtlichen Preises in Angriff genommen zu haben.

Mit Bus und Schiff geht es dann, mit zwischenzeitlicher Besichtigung des 700 MW leistungsstarken Wasserkraftwerks, zurück nach Manapouri und der aufregende Tag für Bo (ein Tag, der nach dem Geschmack des Kurzen gar nicht enden soll, schließlich sagt er beim Ausschalten der Bus- und Bootsmotoren ein jedes Mal verzweifelt „mal“ für „noch einmal“ oder „los“) endet wieder in dem unterirdischen Matschgang am Campingplatz, den wir eine zweite Nacht besuchen.


Rain

It rained and rained and rained

The average fall was well maintained

And when the tracks were simple bogs

It started raining cats and dogs

After a drought of half an hour

We had a most refreshing shower

And then most curious thing of all

A gentle rain began to fall

Next day but one was fairly dry

Save for one deluge from the sky

Which wetted the party to the skin

And then at last the rain set in

Anonymous